Schlossplatz Saarbrücken
Das "Unsichtbare Mahnmal" wurde 1993 von Kunststudenten unter der Leitung von Professor Jochen Gerz gestaltet. 2146 Steine wurden mit deutsch-jüdischen Friedhöfen graviert und mit dem Namen nach unten nochmals eingesetzt, sodass das Mahnmal unsichtbar ist. Es thematisiert die deutsche Geschichte und symbolisiert, dass Erinnerung und Trauer im Kopf stattfinden. Der Brunnen erinnert an die früheren Wachhäuschen. Darin befindet sich Apostels Paulus, der ursprünglich auf der Ludwigskirche stand. Eine Kopie befindet sich heute noch auf der Kirche. Diese Sandsteinfigur soll an die Wächter im Wachhaus und den Barockmeister Stengel erinnern, der sowohl das Saarbrücker Schloss als auch die Ludwigskirche erbaute. Der Schlossplatz ist umgeben von barocken Häusern, dem sogenannten Erbprinzenpalais. Es diente zunächst als Residenz des Erbprinzen und später als Verwaltungsgebäude. Es war ein Geschenk von Wilhelm Heinrich an seinen Sohn. Während der Französischen Revolution und der anschließenden französischen Besetzung des Saarlandes wurde das Palais wie viele andere Adelssitze enteignet. Seit dem 20. Jahrhundert dient es unter anderem als Sitz der Landkreisverwaltung. Nach dem Krieg entschied man sich, das Palais originalgetreu zu rekonstruieren. Diese Arbeiten wurden in den 1950er und 1960er Jahren durchgeführt, wobei besonderer Wert auf die Erhaltung der barocken Architektur gelegt wurde.
Programm (7)
Führungen für Kinder mit dem Schlossgespenst

Geographie ohne Grenzen e.V.: Geschichten und Anekdoten aus dem Saarbrücker Fürstenhaus



